DEUTSCHLAND STREICHT MISTRAL: Das SOUVERÄNITÄTSPROJEKT ist AUS!
Im November 2025 verkündeten Deutschland und Frankreich eine strategische Partnerschaft mit Mistral und SAP.
Souveräne Verwaltungssoftware, digitale Agenten für Behörden, gemeinsame KI-Labore. „Die europäische Antwort auf die Abhängigkeit von US-Tech.“
Keine elf Monate später zieht sich die Bundesregierung zurück. Gründe nennt niemand.
Der Staat hat trotzdem dasselbe Spiel gespielt: 250 Millionen Euro für eine "KI-Cloud" mit SAP und Telekom, parallel ein Microsoft-Lizenzdeal im dreistelligen Millionenbereich. Ein Rechenzentrum in Europa macht kein System souverän.
Souveränität entsteht ohne nur durch eigene Rechenleistung, offene Gewichte, Modelle, die jeder selbst betreiben und prüfen kann.
Nichts davon braucht einen Ministeriumsvertrag. Alles davon braucht ein Land, in dem sich Rechenzentren und Startups wirtschaftlich lohnen!
Die besten frei verfügbaren Modelle der Welt kommen aus China. DeepSeek, Qwen, Kimi, GLM. Souveränität liegt zum Download, während Berlin Partnerschaften verhandelt und wieder auflöst.
Steuern runter, Bürokratie weg, Strom bezahlbar. Den Rest bauen die Leute selbst!
Mein Hot Take: Mistral konvergiert zu einem Accenture für KI. Genau wie Aleph Alpha. Wer kein Compute hat, kann an der Frontier nicht mitspielen, also wird aus dem Modellbauer eine Beratung, die fremde Modelle in Behördenprozesse schraubt
„Ich sehe weniger eine Blase. Ich sehe eigentlich mehr ein Risiko auf der Schuldenseite. Da kommst du insgesamt schon auf ein Billionenspiel an Verschuldung."
Ich habe mit zwei der bekanntesten Kapitalmarktexperten Deutschlands über die KI-Börsengänge gesprochen: Mathematiker Dr. Andreas Beck und Dr. Gregor Broschinski, Ex-Vorstand von Sal. Oppenheim, zert. KI-Manager (EverlastAI) und Betreiber von SPARKASSEblack.
Die SCHULDEN stecken dort, wo kaum jemand hinschaut. In Hyperscaler-Anleihen, in Zweckgesellschaften und in Chip-Deals auf Kredit.
Broschinski: „Das geht gut, solange Wachstum mithält beim Umsatz und beim Gewinn. Das Kartenhaus darf an der Ecke also nicht auseinanderbrechen."
Und wenn die Zinsen steigen? „Dann stehen da auf einmal Coupons drauf für eine 10-Jahres-Hyperscaler-Anleihe mit Aufschlag 6, 7 Prozent. Muss man bezahlen können."
Selbst der vermeintlich sichere ETF ist längst eine KI-Wette: „Auch wenn du so einen ganz normalen MSCI World ETF kaufst, bist du schon mit fast 25 Prozent in sieben, acht Aktien investiert."
Bei den Mega-Bewertungen bleibt Beck hart: „Ich wäre wahnsinnig skeptisch, ob diese Bewertungen von OpenAI, Anthropic oder SpaceX in zehn Jahren rückblickend haltbar gewesen sind."
Langfristig erwartet Beck DEFLATION: „Produktionsfortschritt heißt, Güterproduktion wird günstiger, effizienter und damit werden die Güter billiger und damit wird jeder vermögender. Deflation ist etwas, was eigentlich einer Gesellschaft extrem gut tun würde."
Doch was passiert mit der Arbeit? „Es gibt Schätzungen, dass da 20 Prozent der Jobs abgebaut werden. Aber wenn ich mir das anschaue, dann frage ich mich: Warum nicht 80 Prozent?"
„Es gab mal eine Zeit, da haben Leute, die ein Excel-Sheet ausgefüllt haben, mehr verdient als ein Straßenbauarbeiter. Das kann doch nicht sein, oder?"
Im Interview sprechen wir über die KI-Börsengänge, Grundeinkommen, Deflation, den Büroimmobilienmarkt und darüber, was Privatanleger jetzt konkret tun sollten. Einblicke, die du so nirgendwo bekommst 👇🏼
„Wir brauchen in China einen Monat, um Prototypen zu bauen, und in Deutschland ein Jahr. Und diese Geschwindigkeit, die ist einmalig.“
Dr. Benny Drescher ist deutscher Ingenieur, hat am MIT und an der TU München studiert und lebt seit sieben Jahren in Hongkong.
Heute baut er als Technikchef des Hong Kong Industrial AI and Robotics Center an Chinas smarten Fabriken mit. Ich habe mich vor Ort in Hong Kong mit ihm getroffen, um über genau diese Entwicklungen zu sprechen.
Doch woher kommt dieses TEMPO?
„Da ist ein extremer Konkurrenzkampf, extremer Preisdruck, um im chinesischen Markt bestehen zu können. Und die, die schlussendlich bestehen, sind natürlich international wettbewerbsfähig.“
Selbst im Alltag sieht er den Abstand: „Im täglichen Leben sieht man viele Roboter, die das Tablett zu einem am Tisch transportieren. Was in Deutschland gerade, glaube ich, so startet.“
Wie sich das Tempo anfühlt, erlebt er auf einer Konferenz in Shanghai. Laptop-Adapter vergessen, per App bestellt: „Und tatsächlich in der Stunde hatte ich den Adapter, spezielles Teil.“
In den Fabriken ist das längst Realität: „Da kann man von der Dark Factory schon sprechen, also da sind die Prozesse hochautomatisiert.“
Und die Humanoiden? Die werden dort radikal pragmatisch gebaut: „Die haben sich zum Beispiel dafür entschieden, keine zwei Beine zu machen, sondern ihn eben auf Räder zu stellen.“
Ich habe ihn gefragt, was Deutschland davon lernen muss.
„Ich glaube, dass die deutschen Unternehmen schon eine große Schwierigkeit haben mit vielen Regularien, die ihnen aufgesetzt werden, sowohl von der deutschen Politik wie auch von der EU-Politik.“
„Ich will, dass jeder aus der ganzen Welt nach Deutschland kommt, nach Stuttgart oder München, wo man sagt: Da kommen die halt hierher nach Deutschland, weil wir da die Besten sind.“
Im Interview sprechen wir über industrielle KI jenseits von ChatGPT, eigene Modelle statt LLMs, Humanoide in der Logistik und den Kampf um die Lieferketten. Jetzt auf unserem Kanal @kibubble_de, Einblicke, die du so nirgendwo bekommst 👇
In diesem Laden in China steckt KI in ALLEM: So sieht dein Alltag bald aus!
Ich bin bei INNO100 in Shenzhen, der Nummer 1 Anlaufstelle für KI-Hardware im Alltag.
Über 100 Marken auf einem Fleck. Alles direkt vor Ort kaufbar. 88 Prozent aller 3D-Drucker für Endkunden weltweit kommen von nur vier chinesischen Herstellern.
Das habe ich vor Ort gesehen:
- Kinder drucken ihre eigenen Produkte, sogar Schuhe - Eine KI-Matratze formt sich im Schlaf an deinen Körper an - Ein Schachbrett spielt deine Handy-Partie live nach - Eine KI-Brille übersetzt Chinesisch live ins Deutsche - Ein Exoskelett hilft einem Professor mit Parkinson wieder beim Gehen - Ein humanoider Roboter serviert Eis
„Für uns bedeutet das, Service-Roboter werden in China nicht mehr im Labor getestet, sondern mitten im öffentlichen Raum und genau dort sammeln die Hersteller die Erfahrung, mit der sie in ein paar Jahren dann auch nach Europa kommen.“
„Wer heute Apps oder Services für seine Kunden baut, sollte sich also jetzt schon fragen, wie sein Angebot auf einer Brille aussehen würde.“
Ich zeige dir live vor Ort, wie weit China bei KI und Robotik wirklich ist und was das für deutsche Unternehmen bedeutet, jede Woche auf unserem Roboter-Kanal @everlastrobotic
Eine KI hat zum ersten Mal einen Menschen gefeuert.
Ich war vor Ort, um mir anzuschauen, was dahintersteckt und es ist noch merkwürdiger und interessanter als es klingt.
@andon_market, San Francisco. Seit dem 10. April führt der KI-Agent Luna diesen Laden KOMPLETT allein. Sortiment, Preise, Personal.
Gründer @lukaspet von Andon Labs, der Firma hinter dem Experiment:
„Sie hat Leute eingestellt, die sie managt. Sie schreibt ihnen in Slack Anweisungen, genau wie ein normaler Manager.“
Ein Bewerber merkt im Gespräch, dass Lunas Kamera aus ist. Ihre Antwort:
„Da hast du vollkommen recht. Ich bin eine KI und ich habe kein Gesicht.“
Und als Chefin? „Wir haben in die Logs geschaut. Die KI hat immer Ja gesagt.“
15 von 15 Urlaubsanträgen genehmigt.
Dann vergisst Luna ihr eigenes Mitarbeiterhandbuch.
Eine Verkäuferin kommt bei 17 von 23 Schichten zu spät. Keine Abmahnung.
Erst als Luna ihr Gedächtnis durchsucht, findet sie ihre Regeln wieder und entscheidet: Kündigung.
„Ich glaube, ein menschlicher Manager wäre hier zur selben Entscheidung gekommen.“
Das Problem ist nicht, dass die KI zu hart ist.
Sie ist zu nett. Und sie vergisst.
Doch wieso die ganze Geschichte mit einem Automaten im Büro von Anthropic beginnt und was die nächsten Pläne von Andon sind, erfährst jetzt auf YouTube.
🇪🇺🚨 BRÜSSEL BAUT EINEN KILL-SWITCH GEGEN CHINA. Das wird nicht gut enden!
Merz und Macron haben am 5. Oktober einen Brief an von der Leyen geschickt. Die Kommission soll Drittstaaten bei systematischen Marktverzerrungen sofort vom Binnenmarkt ausschließen können.
Aktiviert per umgekehrter qualifizierter Mehrheit: Die Maßnahme gilt, solange nicht eine qualifizierte Mehrheit sie aktiv stoppt. Schweigen heißt Zustimmung.
China wird im Text kein einziges Mal genannt. Gemeint ist niemand sonst.
Nur: Europa bezieht seltene Erden und Magnete, Batteriematerialien und Arzneimittelwirkstoffe aus China. Peking muss nicht mit Zöllen antworten, es muss nur langsamer liefern.
Das trifft unsere Industrie härter als jeder Zoll auf fertige Autos. Im Brief kommt dieses Risiko mit keinem Wort vor.
Und dann die Sache, über die in Berlin offenbar niemand nachdenkt: Die besten frei verfügbaren KI-Modelle der Welt kommen gerade aus China. Dasselbe gilt für Robotik, wo die Chinesen längst liefern, während Europa Strategiepapiere schreibt.
Wer sich abschotten will, muss erst etwas Eigenes haben. Europa hat 5 Prozent der globalen Rechenleistung. Was hier fehlt, ist kein NOTAUSSCHALTER, sondern die Freiheit, überhaupt etwas zu bauen! Niedrigere Steuern, weniger Bürokratie, Firmengründung in Tagen statt in Monaten!
Ein Markt, den man abriegeln muss, damit er überlebt, ist keiner!
Das wichtigste Update vom OpenAI DevDay hat fast niemand mitbekommen. Es ist kein neues Modell, sondern ein Login-Button.
Ich war LIVE VOR ORT in San Francisco. Über 20 Updates in einer Keynote. Alle reden über Dots, die neuen KI-Agenten, die dauerhaft im Hintergrund für dich weiterarbeiten.
Doch das eigentliche Update heißt "Sign in with ChatGPT".
Bisher musstest du für jede eigene App die API anbinden. Jeder Token kostet dich Geld. Ohne die Subventionen, die in den normalen ChatGPT-Abos stecken.
Jetzt loggen sich deine Nutzer einfach mit ihrem eigenen ChatGPT-Plan in deine App ein. Mit dem 20-Euro-Plan. Oder sogar mit dem kostenlosen.
Für alle, die gerade mit KI Apps bauen, verschiebt das die komplette Kalkulation.
In @relationflowio haben wir es als erste direkt integriert, bereits vor offiziellem Launch! Höchst relevant für alle Unternehmen.
Dazu drei Updates, die du kennen musst:
1️⃣ GPT-6.1 Sol kostet ein Fünftel von Astra. Der Cached Input ist sogar zehnmal günstiger. Bei Artificial Analysis nur 72 Cent für den kompletten Index.
2️⃣ Der neue Ultra-Fast-Modus liefert 300 Tokens pro Sekunde. Achtmal schneller, aber sechsmal so teuer. Im Saal ging ein Raunen durchs Publikum.
3️⃣ Der KI-Research-Praktikant ist laut OpenAI erreicht. Agenten arbeiten jetzt 8 bis 16 Stunden autonom. Anfang des Jahres waren es 15 Minuten.
Es gibt auch Einschränkungen, vor allem im 200-Dollar-Plan (dazu mehr im Video). Doch die Richtung ist klar: KI wird besser, sicherer, günstiger und schneller.
Aber das war nur die halbe Woche:
> ChatGPT Pro 500: kein 5-Stunden-Limit, 25-fache Nutzung von Plus.
> Codex Remote Control läuft jetzt in der Cloud, Codex Security Cloud ist kostenlos.
> Claude Sonnet 5.5 ist stark, aber teurer als Fable 5.1.
> Gemini 4 Argon sorgt für Wirbel, nur nutzen darf es fast niemand.
> Figure bezahlt Arnold Schwarzenegger, um das Aus von Figure 02 anzukündigen.
> Dazu der UBTech-Launch in Deutschland, America(dot)gov und ein KI-Avatar, der den Turing-Test im Videocall besteht...
Alles in den neuen KI-News. Link im ersten Kommentar.
PROTESTE bei OpenAI: Ich komme zum OpenAI DevDay in San Francisco und stehe plötzlich mitten in einer Demo gegen KI.
„Ich bin hier wirklich überrascht reingelaufen in die aufgewühlte Meute von Menschen, die sich dafür einsetzen, dass OpenAI die Menschen über den Profit stellen soll."
„Diese Polarisierung der Gesellschaft mal wirklich zu erfassen, das ist für mich ein historischer Moment, in dem wir alle Zeitzeugen sind."
Drinnen dann die Keynote von Sam Altman.
Das Überthema: Wie Mensch und KI besser zusammenarbeiten.
Zu Alfred, dem "Dot" von OpenAI: „Alfred ist die Verkörperung der Intention Economy."
Er analysiert deinen Kalender und deine Apps. Und kommt proaktiv mit Ideen auf dich zu.
Zu Spaces: „Spaces sind einfach gesagt Notion für Menschen und Agenten."
Doch das wichtigste ist bei den meisten untergegangen: Sign in with ChatGPT.
„Es gibt super viele Apple-Analogien bei OpenAI."
Wer genau hinhört, merkt, an wen sich diese Botschaft richtet.
„Die Leute wissen zum ganz großen Teil einfach nur noch, wogegen sie sind. Aber wofür seid ihr denn?"
Wieso die BUILDER, die Gewinner der "neuen Renaissance" sind sowie 14 weitere Updates und meine Einordnung vor Ort jetzt im neuen VLOG.
„Anthropic wird das letzte Unternehmen auf diesem Planeten sein, das überhaupt noch wirtschaftlich relevante Tätigkeiten ausführt.“
Das soll Dario Amodei intern gesagt haben, also derselbe Mann, der jetzt öffentlich fordert, die KI-Entwicklung zu VERLANGSAMEN.
Bei Dr. Gregor Broschinski und Dr. Andreas Beck auf SPARKASSE.black haben wir darüber gesprochen, was hinter dieser Sicherheitsdebatte steckt und wo KI heute wirklich steht.
Ich erkläre wieso es bei der Debatte weniger um existenzielle Risiken als um Haftung und um chinesische Open-Weights-Modelle geht. Beispiel: Bei Vercel laufen bereits 75% der KI-Anfragen über chinesische Open-Weights-Modelle.
Gleichzeitig zahlen in den USA gerade einmal 3 % der Menschen überhaupt für ein KI-Abo.
Wenn Unternehmen trotzdem sagen, KI bringe noch nichts, liegt das meist an ihnen selbst.
Aus über 10.000 Gesprächen mit Geschäftsführern wissen wir: 90 % der Ideen werfen wir am Ende über den Haufen, weil Unternehmen Copilot aktivieren und auf Wunder hoffen.
Ich bringe konkrete Use Cases und Beispiele wie es richtig funktioniert.
Und Europa? Ein Rechenzentrum braucht in Deutschland 42 Monate bis zur Genehmigung, in den USA 24. Trotzdem fordert Karl Lauterbach eine weltweite Regulierung von KI.
„Ich weiß nicht, wie man so eine Forderung aufstellen möchte, wenn man überhaupt nicht Teil des Spiels ist.“
Währenddessen lässt UBTech in China schon 80 % seiner Roboter von anderen Robotern bauen, und die meisten Hersteller erwarten den universellen Humanoiden in drei bis fünf Jahren. Spätestens 2028 oder 2029 wird KI damit bei der breiten Bevölkerung ankommen.
Von 1557 bis 1695 war der Buchdruck in England ein Monopol. In Deutschland ließ er sich nicht stoppen, und nur deshalb konnten sich Luthers Thesen verbreiten. Vor genau dieser Weichenstellung stehen wir jetzt wieder.
„Wir dürfen Open-Weights-Modelle nicht regulieren. Ganz im Gegenteil muss diese Technologie jedem zur Verfügung gestellt werden.“
Danke für die Einladung zu diesem wichtigen Gespräch!
„Technologisch denke ich, dass die KI in zwei bis fünf Jahren wirklich alle Office-Jobs ersetzen kann. Ohne politische Maßnahmen wird die Arbeitslosenquote höher und höher. Aufstände, Demonstrationen und im Worst Case Bürgerkrieg."
Prof. Dr. Marcus Hutter @mhutter42 hat Superintelligenz schon vor einem Vierteljahrhundert mathematisch definiert, lange bevor die meisten überhaupt von "KI" gehört haben. Er hat u.A. DeepMind-Mitgründer Shane Legg mit ausgebildet.
Jetzt hat er ein Buch über das Ende der Arbeit geschrieben: „Job-Less Utopia" und mir war es wichtig, öffentlich darüber zu sprechen.
Es unterscheidet sich stark von den meisten Meinungen, die aktuell kursieren:
„Ich bin immer noch der Meinung, dass die meisten Wirtschaftswissenschaftler falsch liegen."
„Wenn neue Jobs entstehen, können die auch instantan automatisiert werden. Also gibt's nicht wirklich neue Jobs für Menschen."
Ich habe ihn gefragt, was realistisch passiert:
„Vielleicht 20 Prozent Arbeitslosenquote, die Bürger werden stark demonstrieren. Vielleicht ein paar Tote, und vielleicht reicht es, dass die Politik aufwacht."
„Ich habe kein gutes oder zwingendes Argument, warum es dieses Mal anders sein wird."
Langsam ist dabei nicht sicherer: „Wenn wir jedes Jahr ein, zwei Prozent mehr Arbeitslosenquote haben und die Bevölkerung irgendwie mit TikTok zufriedengestellt wird, dann passiert vielleicht länger nichts."
Zu Richtern: „Der Anfang wird sein, dass Richter AI-Unterstützung haben und sich immer mehr darauf verlassen. Und dann nur noch den Knopf drücken."
Und die Kontrolle über KI?
„Es muss ja nicht unbedingt sein, dass die Menschheit die Macht behält. Vielleicht ist es sogar schlecht."
„Es ist keine gute Idee, der Menschheit Atomwaffen und Biowaffen zu geben. Vielleicht sollte da ein Erwachsener im Raum sein."
Während wir diskutieren, rollen in China jetzt Robotaxis auf offenen Straßen für 60 CENT pro Fahrt!
Ich teste @PonyAI_tech Robotaxis in Shenzhen, dem größten Herausforderer von Waymo aus China.
Rund 1.700 Robotaxis in Shenzhen. 9 LiDAR-Sensoren und 14 Kameras pro Fahrzeug. Gelistet an der Nasdaq und in Hongkong.
Das habe ich vor Ort gesehen:
- Bestellt und bezahlt wird über WeChat - Eine Plastikscheibe schützt das Lenkrad - 23 Fahrten am Tag pro Auto - Jedes Auto rechnet sich, die Firma noch nicht - Rollerfahrer bringen es zum Stillstand - Meine Fahrt quer durch Shenzhen: 60 Cent
„Wir in Deutschland, wir haben das erfunden. Wieso haben wir denn noch keine selbstfahrenden Autos auf deutschen Straßen? Das macht mich persönlich schon etwas traurig."
„Da muss natürlich auch die Autoindustrie jetzt einfach mal aufwachen. Wieso müssen es denn wieder die Chinesen sein, die hier die Vorreiter sind?"
„Diese ganze Fahrt hier, etwa 10, 15 Minuten quer durch Shenzhen, nur 60 Cent hat der ganze Spaß gekostet. Also noch mal weit günstiger als Didi."
„Die ganzen Rollerfahrer schlängeln sich hier wie die Irren am Auto vorbei. Jetzt hat es das Auto wirklich aus der Bahn geschmissen. Also jetzt traut er sich nichts mehr."
Ich zeige dir live vor Ort, wie weit China bei KI und Robotik wirklich ist und was das für deutsche Unternehmen bedeutet bei @everlastrobotic
Ein 23-jähriger Forscher bei DeepSeek schreibt öffentlich:
„In einem halben bis einem Jahr werden die Kernel, die eine KI schreibt, mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso gut sein wie meine oder mich übertreffen."
48 Stunden Platz 1 auf Chinas größter Wissensplattform.
Er ist nicht irgendwer. Er schreibt genau den Code, der DeepSeek schneller rechnen lässt.
Je besser er arbeitet, desto schneller lernt das Modell, seinen Job zu machen.
Und er ist nicht allein.
Claude führt inzwischen 26 Prozent der KI-Forschung bei Anthropic selbst durch.
Im Februar waren es unter 1 Prozent.
Bei OpenAI kommen auf jeden menschlichen Arbeitstag 3,1 Arbeitstage von Agenten.
Anthropic testet jedes neue Modell: Mach diesen Code so schnell wie möglich.
Mai 2025: dreimal so schnell. April 2026: 250-mal so schnell.
Ein erfahrener Forscher schafft in 4 bis 8 Stunden das Vierfache.
Ich mache mir nach meiner China-Reise ERNSTHAFT Sorgen um Deutschland.
China erwägt, seine leistungsstärksten KI-Modelle vom Weltmarkt abzuschneiden.
Die USA machen das längst. Manche Modelle werden für Ausländer gar nicht mehr freigegeben.
Unser Backup in Europa waren chinesische Open-Weights-Modelle wie DeepSeek und Qwen. Wenn auch diese Tür zugeht, bleibt eine Frage:
Welche Modelle haben wir dann noch?
Mit Mistral allein werden wir es nicht schaffen.
Das Problem ist nicht, dass du „nur“ schlechtere Modelle nutzt. Das Problem ist, dass deine Wettbewerber im Ausland die besten haben.
Und die werden JEDES Unternehmen an die Wand spielen.
„Dann muss die Politik eben aufwachen.“
Der Zug ist abgefahren.
USA und China halten zusammen rund 70 Prozent der globalen Rechenkapazität. Die USA allein etwa 54 Gigawatt, Europa etwa 11.
KI wird Infrastruktur wie Strom und Wasser. Und wer den Hahn zudrehen kann, entscheidet über deine Wettbewerbsfähigkeit.
Mein Appell: Konzentrier dich auf das, was du JETZT noch kontrollierst. Nutze die führenden Modelle, solange du Zugriff hast, und bau dir heute deinen Vorsprung auf, solange es noch geht...
„Die KI hat Stellenanzeigen geschaltet und die Leute eingestellt, die hier arbeiten. Sie hat ja keinen Körper für die physischen Aufgaben. Also schreibt sie ihnen in Slack Anweisungen, genau wie ein normaler Manager.“
Das erzählt mir @lukaspet von @andon_market in San Francisco. Den Laden führt ein KI-Agent namens Luna, aktuell sehr wahrscheinlich auf Basis von Claude Opus 5.
Ich habe gefragt, was die KI hier alles managt.
„Eigentlich alles. Alle Produkte in den Regalen, alle Preise legt die KI fest. Und alles hinter den Kulissen, auch den Twitter- und den Instagram-Account.“
„Luna trifft hier wirklich jede operative Entscheidung in diesem Laden. Man lässt dem Agent maximalen Freiraum in den Entscheidungen.“
Im Regal steht „The Singularity Is Near“ von Ray Kurzweil: „Der Agent hat hier einen gewissen Bias oder vielleicht auch einfach nur ein gutes Zielgruppenverständnis.“
„Die Kerzen hier sind tatsächlich der Kassenschlager.“ Andon nennt das den Move 37, nach dem unerwarteten Zug von AlphaGo, der sich am Ende als der klügste herausstellt.
Gestartet im April mit 100.000 Dollar. Im August stehen noch etwa 53.000 Dollar auf dem Konto: „Der Agent ist aktuell noch hart im Minus.“
In Stockholm läuft parallel das Andon Café. In der ersten Woche erwirtschaften die Agents dort mit zwei menschlichen Baristas 44.000 Kronen.
„Natürlich läuft noch nicht alles perfekt, und es ist völlig in Ordnung, wenn der Agent noch nicht wirtschaftlich ist. Aber das ist letztendlich die Zukunft.“
2024 KONNTE KI SIEBEN MINUTEN AM STÜCK ARBEITEN. Heute sind es 16 Stunden.
Das ist der METR Time Horizon Benchmark, für mich der wichtigste überhaupt: Wie lange kann ein KI-Agent autonom an einer Aufgabe arbeiten, für die ein Mensch X Zeit braucht?
Ein Entwickler aus meinem Team hat mir neulich eine Codex-Session geschickt, die sieben Tage am Stück durchgearbeitet hat.
Die meisten Menschen haben trotzdem noch den Referenzwert von vor zwei Jahren im Kopf. Chatbot, halluziniert, nett für E-Mails. Genau deshalb unterschätzen wir KI fundamental und treffen die falschen Entscheidungen.
Was daraus folgt, sage ich bewusst unbequem:
"Der Wert menschlicher Arbeit wird am Ende negativ. Es wird ein Unternehmen mehr kosten, Menschen anzustellen, als mit KI zu arbeiten."
Es wird Menschen geben, die KI-Vorgesetzte haben. Der Agent trifft die Entscheidung, der Mensch bekommt die Restaufgaben, die der Agent nicht kann. Briefe einscannen zum Beispiel.
Die Silicon-Valley-Parole, es werde am Ende mehr Jobs geben, gebe ich nicht weiter. Die letzte wirklich systemrelevante Fähigkeit am Rechner wird sein, KI integrieren und managen zu können.
Und trotzdem ist Resignation die falsche Antwort. In den USA hat rund 1 Prozent der Haushalte überhaupt ein Abo bei ChatGPT oder Claude. Wir sind so früh, dass ein einziger Schritt reicht, um vorne zu sein.
Im Erfolgsgeflüster-Podcast habe ich das komplett durchgesprochen: welche Jobs unter Druck kommen, was Deutschland blockiert und was der Einzelne heute konkret tun kann.